Anlageninventur in SAP R/3, Helpline und anderen Systemen

Die Durchführung einer Anlageninventur ist in der Regel mit großem Aufwand verbunden und in der Vor- und Nachbereitung wird jede Menge Papier erzeugt. Zuerst werden umfangreiche Listen generiert, ausgedruckt und an Kostenstellen verteilt. Die Abarbeitung erfolgt dann manuell und mit hohem Fehlerpotential. Die fehlerhaften Inventurlisten werden dann mit arbeitsintensiver Nachbearbeitung wieder in das führende System, zum Beispiel SAP R/3 oder Helpline zurückgeschrieben.

Inventur mit Hilfe von Symbol / Motorola Auto-ID Geräten

Eine Standardlösung, die wir unseren Kunden anbieten und die von unserem Partner Membrain entwickelt wurde, löst dieses Thema in unterschiedlichen Backendsystemen (zum Beispiel SAP R/3 oder Helpline) mit moderner IT-Infrastruktur. Die Generierung der Inventurlisten für die Anlageninventur erfolgt automatisch aus dem Backendsystem. Die Übergabe an die mobilen Geräte erfolgt über das Netzwerk. Die Lösung ist sehr einfach zu implementieren und schnell erweiterbar.

Einfach gesprochen, werden nach der Generierung der entsprechenden Datensätze zuerst Etiketten mit den Anlagennummern in Form von Barcodeetiketten auf einem Etikettendrucker erstellt und auf die Anlagen bzw. das Inventar geklebt. Mit mobilen Terminals (=Handscanner bzw. Funkscanner) werden danach die Anlagennummern und die entsprechenden Kostenstellen gescannt und auf em mobilen Endgerät (Handscanner) zwischen gespeichert.

Nutzen für die Inventur

  1. Reduzierung der Komplexität bei der Durchführung der Anlageninventur
  2. weniger bis gar kein Papier
  3. Reduzierung der Fehlerhäufigkeit durch Barcode Einsatz
  4. völlige Transparenz (bei Disziplineinhaltung) über den Verbleib von Anlagen

 

Neuanlage von Assets/Anlagen und Etkettendruck

Die Etiketten werden direkt aus dem SAP R/3, Helpline, Remedy AR oder einem anderen Backendsystem gedruckt. Die Eindeutigkeit ist sicher gestellt. Das Etikettiergerät ist ein beliebiges Standardgerät. Für die Inventur ist dieser Barcode bekannt und sofort der beim Aufbringen mit der Anlage verheiratet.

Möglichkeiten für die Erstauszeichnung/Erstinventur

  1. In den führenden Backendsystem (SAP R/3, Remedy AR, Helpline, etc..) wird der gewünschte Bereich zur Erstellung von Inventurlisten gewählt und die entsprechenden Etiketten gedruck. Etikett und Anlage/Asset sind verheiratet. Nachteil: Jedes Etikett muss auf die richtige Anlage gebracht werden.
  2. Sie drucken die Etiketten „auf Vorrat“ und verheiraten die Anlage/das Asset und das Etikett, wenn Sie das Etikett aufbringen. Die Vorteile sind sicherlich die Sicherheit, mit der die Anlage das richtige Etikett bekommt.

 

Anlageninventur

Aus dem führenden System (SAP R/3, Remedy AR, Helpline, Datenabfrage) wird die lokale Datenbank des Handscanners (oder mobiles Endgerät, PDA für manuelle Eingabe) mit den zu erfassenden Asstes (per Kostenstelle oder Standort) gefüttert. Die Übergabe der Inventurliste geschieht über WLAN oder über die PC Schnittstelle. Der Zugriff auf den Handscanner bzw. den PDA erfolgt über Benutzer und Passwort. Dann wird zum Beispiel der Raum gescannt. Es erscheint der Soll-Stand (auf Wunsch) und die Inventur wird durch beliebiges Scannen aller Teilketten der Assets in dem Raum ohne Einhaltung einer Reihenfolge durchgeführt. Mit ener speziellen Oberfläche können neu gefundene Assets erfasst und (wenn der Handscanner/PDA entsprechend ausgestattet ist) auch fotografiert werden.

Nach Abschluss der Inventur wird der Handscanner/PDA wieder mit dem PC und dem führenenden (SAP R/3, Remedy AR,..) synchronisiert. Dies kann direkt geschehen, in em die Daten ohne weitere Kontrolle in das System übertragen werden oder über einen Kontrollinstanz, wo das Controlling die Daten noch einmal überprüfen und freigeben kann. Es werden die Abgänge sowie die Umzüge übertragen und die Asset/Anlagen Daten aktualisiert.