Wandlung und Anpassung von Datenströmen
Im industriellen und logistischen Umfeld ist es oft so, dass die für die installierten Drucker bestimmten Datenströme fest im Prozesssteuerprogramm codiert sind. Änderungen sind dann nur mit hohem Aufwand möglich, verbunden mit dem Risiko, dass durch eben diese Änderungen Fehlfunktionen auftreten können, die den Ablauf erheblich stören. Die Verantwortlichen schrecken daher aus gutem Grund oft davor zurück, die im Einsatz befindlichen Drucker durch solche, die zwar schneller/standfester/besser sind, aber anders angesteuert werden müssen. Hier bietet IAS2 die Lösung mit einem breit gefächerten Spektrum von Möglichkeiten:
- Zeichenketten-Ersetzung: Hier werden Zeichenfolgen oder auch nur einzelne Zeichen des Eingangs- Datenstroms in andere Folgen oder Zeichen des Drucker- Datenstroms übersetzt. Obwohl die angewandten Regeln starr sind, lässt sich doch mit dieser Methode eine ganze Menge Probleme lösen, z.B. bei inkompatiblen Zeichensätzen.
- P-Code: Die IAS2 Firmware
enthält einen Interpreter, der sog. 'Pseudo-Code' abarbeitet. Dabei
handelt es sich um Anweisungen, die einer Maschinensprache
('Assembler') ähneln, aber prozessorunhabhängig definiert sind. Der
Code wird extern auf einem PC generiert ('compiliert') und in den
nichtflüchtigen Speicher von IAS2 geladen. Der Code-Generator basiert
auf einer einfachen Form der Programmiersprache Pascal. Der
Funktionsumfang beinhaltet die 4 Grundrechenarten, Bearbeiten von
Zeichen, Ganzzahlen und Datenfeldern (Arrays), Aufruf von
Unterfunktionen, Programmschleifen, bedingte Entscheidungen, usw. Damit
können auf komfortable Weise Daten analysiert, umgewandelt und in einem
anderen Format zum Drucker ausgegeben werden. Die Möglichkeiten reichen
bis zur Übersetzung eines für einen Druckertyp bestimmten Datenstroms
in eine andere Druckersprache, u.a:
- Matrixdrucker -> Thermodrucker
- Matrixdrucker -> Zeilenmatrixdrucker
- Thermodrucker Fabrikat A -> Thermodrucker Fabrikat B
- Firmwarebasierte Druckeremulationen und Konverter: Damit werden Aufgaben der umfangreicheren Art bewältigt. Klassisches Beispiel ist der COT CFP (COT Forms Processor), der die weit verbreitete Printronix-Druckersparache 'IGP' für Matrix- und diverse Thermodrucker nutzbar macht.